Platzhalter
Urania-Planetarium
 
0331/2702721
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Link verschicken
 
#Sternstunden online

Solange das Planetarium aufgrund der Gesundheitslage keine Veranstaltungen anbieten kann, informieren wir alle Sternfreund*innen an dieser Stelle über aktuelle Themen aus dem Weltall und über unseren Potsdamer Sternenhimmel.

 

Neuigkeiten auch auf unserer Facebook-Seite, auf Instagram und auf Twitter.

 

Im Sonnensystem

Heimatplanet Erde

 

Der Eisriese Neptun

 

Der Eisriese Uranus

 

Der Ringplanet Saturn 

 

 

Der Gasriese Jupiter

 

Der Mars - Roter Nachbarplanet (16. April 2020)

 

Unsere Planeten - Ein Größenvergleich (14. April 2020)

 

Mit BepiColombo zum Merkur - Ein Interview mit Johannes Benkhoff, ESA (09. April 2020) 

 

Der Erdmond - Erscheinungsbild und Erforschung (06. April 2020) 

 

Venus am Abendhimmel (19. März 2020) 

 

 

 

Am Nachthimmel

Einstieg in die Himmelsfotografie (20. April 2020) von Florian Rünger

 

Wie entstehen Polarlichter? (08. April 2020) 

 

Die Raumstation ISS am Himmel (31. März 2020)

 

Das Sternbild Löwe am Abendhimmel (24. März 2020) 

 

Zum Mitmachen

 

Kreuzworträtsel Gesteinsplaneten

Kreuzworträtsel Gesteinsplaneten Vorschaubild

 

Bastelanleitung Sternbild Orion (01. April 2020) 

Orion

 

 

Planetariumsshows und Geschichten

Der Sternenhase - von Martin Klein (Autor) und Jochen Stuhrmann (Illustrator)

 

Die Große Bärin - Ein Sternenmärchen von Marie Gentzel

 

Der Mond - Ein Märchen unter Sternen, vom Zeiss-Planetarium Jena (13. April 2020)

 

Dort Draußen - 360°-Show des Planetariums Verkehrshaus Luzern (04. April 2020)

 

Von der Erde in den Kosmos - Eine Planetariumsshow der Europäischen Südsternwarte ESO (22. März 2020)

 

Hinter den Kulissen des Planetariums

Ein Rundgang durch das Planetarium (26. März 2020)

 

 

 

Folge 2: Astronomischer Frühlingsanfang (20. März 2020)

 

 

Um 4:50 Uhr kreuzt die Sonne heute den Himmelsäquator von Süden nach Norden. Für uns auf der Nordhalbkugel geht damit - astronomisch gesehen - der Winter zu Ende. Während wir den Frühlingsanfang feiern geht auf der Südhalbkugel der Sommer vorbei und der astronomische Herbst beginnt. Die Sonne steht von nun an bis zum 23. September über der Nordhalbkugel. 

 

 

Bild: Horst Frank, Wikimedia

 

Die Rotationsachse der Erde ist um 23 Grad gegenüber der Senkrechten geneigt. Dies ist der Auslöser für unsere Jahreszeiten und nicht - wie oft fälschlich angenommen - der unterschiedliche Abstand der Erde zur Sonne auf ihrer Umlaufbahn. Die Orientierung unserer Rotationsachse ist während eines Jahresumlaufs fest im Raum. Daraus resultieren über das Jahr hinweg unterschiedliche Einstrahlwinkel der Sonne auf die jeweiligen Hemisphären.

Während in den vergangenen sechs Monaten die Sonne also über der Südhalbkugel stand, kehrt sich die Situation nun um. Die Tage werden länger als die Nächte und die Sonne zieht jeden Tag - bis zur Sonnenwende am 21. Juni - immer höhere Bahnen am Himmel. Heute ist die Tageslänge genau gleich der Nachtlänge: Jeweils 12 Stunden. Daher nennen Astronomen diesen Tag "Frühlingstagundnachtgleiche".

 

Im ganzen Jahr gibt es eigentlich nur zwei Tage, an denen die Sonne genau im Osten aufgeht und im Westen untergeht: Die Frühlings- und die Herbsttagundnachtgleiche. Bis Sommersonnenwende am 21. Juni verschieben sich Auf- und Untergangspunkte nun Stück für Stück weiter Richtung Norden, um dann wieder umzukehren.

 

Die Tagundnachtgleichen wurden übrigens in einigen Kulturen gefeiert. Ein berühmtes Beispiel findet sich an der Maya-Pyramide "El Castillo" in Chichen Itzá: Der Schattenwurf der Sonne ergibt an diesem Tag ein aufregendes Schauspiel, das an eine sich bewegende Schlange - und wahrscheinlich an die mesoamerikanische Gottheit Quetzalcoatl - erinnert.

 

Schönen Frühlingsanfang allen Leser*innen!